Land und Lage
Schweiz
Die Länderinformationen werden mit freundlicher Genehmigung von Columbus veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr.
Allgemeines
Lage
Mitteleuropa.
Fläche
41.285 qkm.
Bevölkerungszahl
7.581.520 (Schätzung 2008).
Bevölkerungsdichte
184 pro qkm.
Hauptstadt
Bern. Einwohner: 121.242 (Schätzung 2009).
Staatsform
Parlamentarischer Bundesstaat seit 1848. Verfassung von 1874, mit zahlreichen Änderungen, neue Verfassung 2000. Zweikammerparlament (Bundesversammlung): Nationalrat mit 200 Mitgliedern und Ständerat mit 46 Mitgliedern. Staats- und Regierungschef ist der Bundespräsident, der jährlich von der Bundesversammlung neu gewählt wird. Verwaltungstechnische Gliederung in 20 Vollkantone und 6 Halbkantone mit jeweils eigener Verfassung, Parlament und Regierung. Die Exekutive liegt beim siebenköpfigen Bundesrat, einer Kollegialbehörde, dem der Bundespräsident vorsteht.
Geographie
Die Schweiz grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und das Fürstentum Liechtenstein und im Süden an Italien. Das Land gliedert sich in drei Großlandschaften: die Schweizer Alpen, das hügelige Schweizer Mittelland, das vom Bodensee bis zum Genfer See reicht, und dem Schweizer Jura, ein raues, lang gestrecktes Faltengebirge. In der Schweiz liegen die höchsten Berge Europas. Trotz des hohen Anteils des Landes an Hochgebirge sind 43% Wiesen und Weiden. Die Milch- und Viehwirtschaft spielt eine dementsprechend wichtige Rolle. Die höchsten Berge sind die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv (4634 m) an der italienischen Grenze, der Dom (4545 m), das Weißhorn (4507 m) und das Matterhorn (4477 m). Die beliebtesten Urlaubsgebiete sind das Engadin, das Berner Oberland, das Gebiet um den Vierwaldstätter See, das Wallis und das Tessin.
Sprache
63,7% der Bevölkerung sprechen Deutsch in den verschiedenen schwyzerdütschen Dialektformen (Ost-, Nord- und Zentralschweiz); 19,2% Französisch (West- und Südwestschweiz); 7,6% Italienisch (Kanton Tessin/Ticino) und 0,6% Rätoromanisch (Kanton Graubünden/Grisons). 8,9% sind anderssprachig.
Religion
Römisch-katholisch und evangelisch-reformiert (75 %). Jüdische und muslimische Minderheiten.
Ortszeit
MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Netzspannung
230 V, 50 Hz.
Staatsoberhaupt
Hans-Rudolf Merz, seit Januar 2009.
Gesetzliche Feiertage
Anmerkung
[*] Diese Feiertage werden in einigen Kantonen nicht begangen.
In verschiedenen Kantonen gibt es weitere Feiertage (halbe oder ganze Tage).
In verschiedenen Kantonen gibt es weitere Feiertage (halbe oder ganze Tage).
Feiertage
2009
1. Jan. Neujahr.
2. Jan.* Berchtold-Tag.
10. April* Karfreitag.
13. April* Ostermontag.
21. Mai* Christi Himmelfahrt.
1. Juni* Pfingstmontag.
1. Aug. Nationalfeiertag.
25./26. Dez. Weihnachten.
1. Jan. Neujahr.
2. Jan.* Berchtold-Tag.
10. April* Karfreitag.
13. April* Ostermontag.
21. Mai* Christi Himmelfahrt.
1. Juni* Pfingstmontag.
1. Aug. Nationalfeiertag.
25./26. Dez. Weihnachten.
2010
1. Jan. Neujahr.
2. Jan.* Berchtold-Tag.
2. April* Karfreitag.
5. April* Ostermontag.
13. Mai* Christi Himmelfahrt.
24. Mai* Pfingstmontag.
1. Aug. Nationalfeiertag.
25./26. Dez. Weihnachten.
Feiertage
[*] Diese Feiertage werden in einigen Kantonen nicht begangen.
In verschiedenen Kantonen gibt es weitere Feiertage (halbe oder ganze Tage).
In verschiedenen Kantonen gibt es weitere Feiertage (halbe oder ganze Tage).
Klima
Nördlich der Alpen überwiegend atlantisches Klima, südlich davon im Tessin herrscht mediterranes Klima mit sehr warmen Sommern und milden, sonnigen Wintern. In den höheren Lagen ist es beträchtlich kühler. Ganzjährig gemäßigtes Klima in der Nordschweiz.
Geld
Währung
1 Schweizer Franken = 100 Rappen oder Centimes. Währungskürzel: sfr, CHF (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1000, 200, 100, 50, 20 und 10 sfr; Münzen sind im Wert von 5, 2 und 1 sfr sowie 50, 20, 10 und 5 Rappen im Umlauf.
Geldwechsel
Geld kann in Banken umgetauscht werden. Auf Flughäfen und an Bahnhöfen gibt es Wechselstuben für Währungen, Reise- und Euroschecks. Diese haben von 06.00-21.00 Uhr und oft bis 23.00 Uhr geöffnet.
ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Mit ec-/Maestro-Karte und PIN-Nummer kann europaweit Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der ec-/Maestro-Karte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Ähnliches gilt für die deutsche Sparcard, dem Nachfolger des Postsparbuches als Sortenbeschaffungsmittel im europäischen Ausland. Mit Sparcard und PIN-Nummer kann Bargeld von europäischen Geldautomaten mit dem Plus-Logo abgehoben werden. Weitere Einzelheiten von allen Postbankfilialen.
Kreditkarten
Eurocard, American Express, MasterCard, Diners Club, Visa und andere gängige internationale Kreditkarten werden überall angenommen. Die Kreditkarten Mastercard und Visa werden in fast allen Geschäften akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks
Vorsicht mit Reiseschecks, denn diese werden nur bedingt von Geschäften angenommen. Sie können aber für den Umtausch von Geld genutzt werden.
Devisenbestimmungen
Keine Beschränkungen.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Fr 08.30-16.30 Uhr in den Großstädten; Mo-Fr 08.30-12.00 und 14.00-16.30/17.30 Uhr in ländlichen Gegenden (regionale Abweichungen möglich). In wichtigen Geschäftszentren bleiben die Schalter manchmal auch über die Mittagszeit geöffnet.


Land & Leute
Essen & Trinken
Emmentaler, Appenzeller, Gruyère und Tête de Moine sind nur einige der bekanntesten Schweizer Käse. Sehr beliebt sind auch Gerichte aus geschmolzenem Käse wie Raclette (am offenen Kamin oder Tischgrill erhitzter, auf Pfännchen geschabter Käse) oder Käsefondue (im Topf mit Wein erhitzter Käse, in den Weißbrotstücke getunkt werden). Eine der vielen leckeren regionalen Spezialitäten ist Bündnerfleisch (getrocknetes Rindfleisch). Papet vaudois ist ein wohl schmeckendes Gericht aus Lauch und Kartoffeln. Es gibt unzählige Salamisorten und Würste aus Schweinefleisch, darunter Landjäger, Beinwurst, Engadinerwurst oder Knackerli. Rösti (geschnittene und gebratene Kartoffeln) und Fondue Bourguignonne (mit verschiedenen Soßen serviertes Fleischfondue) sind auch sehr schmackhaft. Gugelhopf (Napfkuchen, oft mit Sahnecremefüllung) und Fasnachtsküchli (Puderzuckergebäck, das in der Karnevalszeit gegessen wird) sind besonders leckere Süßigkeiten. Weitere süße Köstlichkeiten sind Engadiner Nuss-, Zuger Kirsch- und Aargauer Rüblitorte. Schweizer Schokolade ist weltberühmt.
Getränke: Die Auswahl an Schweizer Weinen ist groß. Obstbranntweine wie Kirsch, Marc, Pflümli und Williams sowie Schweizer Bier sind ebenfalls beliebt.
Golf: Ein Verzeichnis aller Golfplätze ist vom Verkehrsamt erhältlich.
Radsport: Neun nationale Radwanderrouten führen durch die ganze Schweiz: Z.B. von Montreux zum Bodensee, von Chiasso nach Basel, entlang des Rheins, der Rhone oder des Ticinos, über die Alpen, quer durchs Mittelland oder über den Jura. Im Engadin befindet sich ein Teil der 3 Länder Rad & Bike Arena mit insgesamt 120 Routen und über 2000 Radkilometern. Fahrräder kann man fast überall mieten.
Squash, Badminton, Drachenfliegen und Paragleiten sind ebenfalls möglich.
Tennis: Viele Hotels haben Tennisplätze.
Wassersport: Gute Wassersportmöglichkeiten auf vielen Schweizer Seen. Wasserski, Segeln und Kanufahren kann man besonders gut auf dem Lago di Lugano, dem Genfer und dem Neuenburger See.
Wintersport: Die unzähligen Skiorte sind die Hauptattraktion des Landes. Man kann alle Wintersportarten betreiben (Skilaufen, Rodeln, Bobfahren, Eislaufen, Eisstockschießen usw.), Näheres s. o. Hundeschlitten-Trekkings werden speziell im Schweizer Jura durchgeführt.
Jan. Internationales Eisklettern, Kandersteg. Jan. World Snow Festival, Internationaler Schneeskulpturen-Wettbewerb, Grindelwald. Febr. Karneval in Luzern, Luzern. Febr. ZüriCarneval, Zürich. März-Apr. Luzern Klassik-Festival, Luzern. Apr. Sechseläuten, Zürcher Frühlingsfest mit Umzügen und Verbrennen des "Böögg", Zürich. Beginnt am 3. Mittwoch im Juni Art Basel, Basel. Jul. Züri Fäscht, Zürich. Jul. Montreux Jazz Festival, Montreux. Aug. Genfer Sommerfest, Genf. Aug. Internationales Filmfest, Locarno. Aug.-Sept. Luzern Musikfestival, Luzern. Aug. Internationaler Matterhornlauf, Zermatt. Sept. Unspunnenfest (Folklore und Almabtrieb), Interlaken. Okt. Almabtrieb, St. Cergue. Nov. Luzern Festival, Luzern. Nov./Dez. Weihnachtsmärkte landesweit. 31. Dez. Silvesterzauber, Zürich.
(Dies ist nur eine Auswahl der jährlichen Veranstaltungen. Schweiz Tourismus (s. Adressen) veröffentlicht eine vollständige Liste.
Kleidung: Freizeitkleidung ist üblich. Zu besonderen Anlässen und in guten Restaurants trägt man elegantere Kleidung.
Rauchen: In Bahnhöfen, in Zügen und in Verkehrsmitteln des öffentlichen Nahverkehrs ist das Rauchen verboten.
In den Kantonen Appenzell-Außerrhoden, Genf, Graubünden, Solothurn, St. Gallen, Tessin und Uri ist das Rauchen in Gaststätten und in Kneipen in den Räumen, in denen Getränke ausgeschenkt oder Speisen serviert werden, generell verboten. Geraucht werden darf dort nur in räumlich vollkommen abgetrennten und effizient belüfteten Raucherzimmern.
Trinkgeld ist grundsätzlich inbegriffen; bei guter Bedienung rundet man jedoch den Rechnungsbetrag großzügig auf.